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Das neue Familienmitglied

Februar 12th, 2009 · No Comments

So manches Mal können die Kinder die Eltern schon ziemlich nerven, besonders dann, wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt haben und ihre Wünsche den Erwachsenen gegenüber, mit allen erdenklichen Mitteln, durchsetzen wollen. Die Träume der lieben Kleinen können ganz unterschiedlicher Art sein, zum Beispiel ein neues Fahrrad, ein neuer Puppenwagen oder eben einen kleinen Freund auf vier Pfoten.

Die Eltern kennen dieses Dilemma, irgendwann wünscht sich ein jedes Kind einen treuen Weggefährten. Hier sollten die Eltern mit den Kindern erst einmal ausführliche Gespräche führen und den Kindern erklären, dass ein Hund oder eine Katze ein Lebewesen ist. Es muss jeden Tag mit Futter und Wasser versorgt werden und man muss auch Gassi mit ihm gehen. Besonders Hunde brauchen täglich ihren Auslauf in der Natur, bei einer Katze sieht es schon wieder etwas anders aus. Ist die Katze kein Freigänger, so muss man sie an die Katzentoilette gewöhnen und diese mindestens einmal täglich reinigen. Außerdem erfordert ein Haustier sehr viel Zeit, Pflege und Erziehung, hauptsächlich wenn es sich noch um junge Tiere dabei handelt. Die kleinen Hunde- und Katzenbabys müssen erst einmal die Trennung von der Mutter verkraften und ihre neue Umgebung erkunden können.

Aus diesem Grund sollte man sich als Erwachsener mit den Kindern über die vielen Aufgaben unterhalten, die solch ein kleiner Hausgenosse nun einmal verursacht. Weiterhin sollte man den Kindern erklären, dass das kein kleines Plüschtier ist, welches man in eine Ecke legen kann, hat man das Interesse daran verloren. Doch in den meisten Fällen versprechen die Kinder hoch und heilig, dass sie sich immer und immer, um das Tier kümmern werden. Sind die Eltern dann endlich dazu bereit, ein Haustier anzuschaffen, so sollten sie bei der Auswahl des Tieres einige Kriterien nicht außer Acht lassen. Ist die Entscheidung für einen Hund gefallen, muss man sich überlegen ob es ein reinrassiger Hund sein soll oder es auch ein Mischlingshund sein darf.

Den reinrassigen Hunden wird nachgesagt, dass sie durch die Züchtungen für verschiedene Krankheiten anfälliger sind, doch dass muss nicht immer so sein. Hier sollte man sich für eine bestimmte Rasse entscheiden, die für Kinder geeignet ist, das heißt, sie muss ein soziales Wesen besitzen.
 
Vielleicht wollten sich die Eltern lieber einen Whirlpool kaufen, statt einen Hund, doch man kann mit dem neuen Hausgenossen genauso viel Freude und Erholung finden. Allein die gemeinsamen Spaziergänge zu jeder Jahreszeit, können Entspannung pur bieten. So kommt wenigstens einmal die ganze Familie zu einem Spaziergang an die frische Luft. Die Kinder können mit dem Hund um die Wette laufen, mit ihm unterwegs viele Spiele machen und dergleichen mehr.

Doch bevor es zum Einzug des neuen Familienmitgliedes kommt, müssen noch einige Vorbereitungen und Absprachen getroffen werden. Zuerst einmal muss die Frage geklärt werden, wo der Hund seinen Schlafplatz bekommt und sein Futter- und Wassernapf stehen soll. Des Weiteren müssen klare Absprachen getroffen werden, wer wann mit dem Hund Gassi geht und wer für Wasser und Futter verantwortlich ist. Dann sollte man sich noch überlegen, ob es vielleicht sinnvoll ist, eine Hundeschule zu besuchen, um dem Hund zumindest einen Grundgehorsam bei zu bringen.

Eine Hundeschule aufzusuchen ist in jedem Fall empfehlenswert, denn hier werden die Hunde mit ihren Artgenossen zusammen treffen und von klein auf den richtigen Umgang mit diesen lernen. In einer Hundeschule kann man nicht nur den Gehorsam anerziehen, sondern die Hunde werden hier auch sportlich gefordert, dabei sollte aber der Spaßfaktor nicht außen vor bleiben. Denn Hunde können sehr schnell lernen, wenn sie Freude dabei haben und anschließend noch belohnt werden. Das kann ein kleines Leckerchen sein oder auch nur eine liebevolle Streicheleinheit und ein ausgesprochenes Lob. Hunde erkennen am Tonfall des Menschen, ob sie ihre Sache gut gemacht haben oder eben nicht.